Kleinersonnenschein

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Die Schwangerschaft

 

1. - 2. Woche

Eine Frau ist in der Mitte des Zyklus fruchtbar und empfängnisbereit, jedoch zählt der Arzt die 2 Wochen davor schon mit zur Schwangerschaft und trägt dies in den Mutterpass ein.

Etwa in der Mitte des Zyklus treffen Eizelle und Spermium zusammen und verschmelzen miteinander, es entsteht eine Zygote. Es folgt die erste Zellteilung. Hierbei entscheidet sich auch schon die Augenfarbe, die Haarfarbe , ob es musikalisch oder künstlerisch begabt sein wird, ob es die Nase von Mama oder Papa haben wird. All diese Erbinformationen stecken nun in einen 0,12 mm kleinen Keimling.

Das Geschlecht des Kindes wird vom Mann bestimmt. Es hängt von der Samenzelle ab, ob es ein Junge (Y-Chromosom) oder ein Mädchen (X-Chromosom) wird.

 

3. - 4. Woche

In dieser Zeit teilt sich die Zygote weiterhin, jedoch ist eine Schwangerschaft noch nicht wirklich eingetreten. Dazu muss sich das neue Leben erst in der Gebärmutter einnisten. Bis dahin vergehen ca. 5 - 10 Tage. Jedoch nur 50 % der "Neuankömmlinge" werden von der Uterusschleimhaut aufgenommen. Erst dann ist der Embryo an den Blutkreislauf der Frau angeschlossen und es besteht eine Schwangerschaft.

Am Ende der 4. Woche lässt sich eine Schwangerschaft durch Urin- und Bluttest nachweisen.

 

5. - 6. Woche

Nur etwa einen halben Zentimeter groß, beginnt der Embryo schon mit der Entwicklung eines einfach strukturierten Nervensystems. In der 5. Woche schlägt bereits das kleine Herz. Ab jetzt bildet sich auch das Gehirn rasant schnell. Man kann Arme und Beine schon ansatzweise erkennen.

Nun beginnt auch die morgendliche Übelkeit, verursacht durch allerlei Hormone. Weitere mögliche Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Appetitverlust, Verstopfung oder seelische Reizbarkeit machen sich breit.

Die Brust beginnt zu spannen, die Brustwarzen werden empfindlich. Die Brust macht gerade eine enorme Veränderung durch und bereitet sich auf ihre neue Aufgabe vor. Oftmals verändert sich auch die Farbe des Warzenhofes, er wird dunkler.

 

7. - 8. Woche

Das Baby ist nun ca. 11 bis 14 mm groß und es entwickeln sich nun die feinen Details. Im Gesicht sind bereits Augen und Ohren erkennbar, auch Finger und Zehen bilden sich. Im Mund bildet sich die Anlage für die Milchzähne und eine winzige Zunge.

Wirbelsäule und innere Organe beginnen sich zu formen, der Kopf wirkt im Gegensatz zum restlichen Körper riesig.

Nun gilt: keine extremen sportlichen Belastungen, nichts Schweres tragen, Stress vermeiden. Morgendliche Übelkeit kann man lindern, indem man vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit zu sich nimmt.

Beim Frauenarzt gibt es nun das erste Babyfoto.

 

9. - 10. Woche

Das Baby legt ein beachtliches Tempo vor. Das Gehirn entwickelt bis zu 100.000 neuen Nervenzellen pro Minute.
Auch der Körper nimmt erkennbare Formen an. Der Hals entsteht, Finger und die Augen bilden sich nun aus.

Mit Ende der 10. SSW ist der kleine Mensch fertig und muss nur noch wachsen. Alle Organe sind angelegt . Das Gewicht beträgt etwa 13 Gramm.

Stimmungen der Mutter übertragen sich nun auch auf das Baby. Außerdem kann das Kind nun reagieren. Seine Nervenzellen sind mit dem Rückenmark verbunden, es kann sogar Purzelbäume schlagen.

Die Brüste nehmen abermals an Gewicht zu und es erfordert häufig einen größeren BH. Um Schwangerschaftsstreifen an Brust, Bauch und Oberschenkeln zu vermeiden, sollte man schon früh mit dem Einölen bzw. Eincremen beginnen.

Die Gebärmutter wächst und dies macht sich oft durch ziehen im Unterbauch bemerkbar, was aber harmlos ist.

Bei Blutungen sofort einen Arzt aufsuchen, die Gefahr einer Fehlgeburt ist in den ersten 3 Monaten am höchsten.

 

11. - 12. Woche

Der kleine Mensch wächst und es bilden sich nun sogar schon Fuß- und Fingernägel.
Am Ende der 12. Woche ist er nun kein Embryo mehr, sondern ein Fötus mit etwa 20 Gramm.

 

13. - 14. Woche

So langsam kommt Bewegung in den Bauch. Das Baby kann nun schon Kopf, Arme und Beine getrennt voneinander bewegen.
Es lutscht am Daumen und schneitet Grimassen, runzelt die Stirn und gähnt. Mit Ende der 14. Woche misst das Baby stolze 13 cm.

Wimpern und die äußeren Geschlechtsmerkmale bilden sich aus.

So langsam klingen die Beschwerden der vergangenen 3 Monate ab, der Körper hat sich auf die neue Situation eingestellt.

Noch ist es unbedenklich, eine Reise anzutreten, nur von tropischen Ländern ist wegen der erforderlichen Impfungen abzuraten.

 

15. - 16. Woche

Reflexe wie Schluck-, Atem- oder Saugbewegungen sind nun an der Tagesordnung. Das Baby bereitet sich auf die Welt draußen vor.

Es ist jetzt etwa 15 cm groß. Die Schilddrüse nimmt nun seine Aufgabe zur Hormonbildung auf, deshalb sollte die werdende Mutter auf eine ausreichende Jodzufuhr achten.

Der Bauch wird jetzt sichtbar und die Schwangere fühlt sich pudelwohl. Es sind wieder körperliche Veränderungen festzustellen, die Haare glänzen, das Gesicht wirkt weicher. Leider kommt es auch oft zu Wassereinlagerungen in den Armen und Beinen.

 

17. - 18. Woche

Die Geschlechtsorgane sind nun sichtbar und der Frauenarzt kann sagen ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, das im Bauch heranwächst.

Dem Bauch sollte nun besonders viel Pflege zukommen. Um den Vater in die Schwangerschaft mit einzubeziehen, eignen sich kleine Bauchmassagen sehr gut.

 

19. - 20. Woche

350 Gramm schwer, 20 cm groß - und voller Energie. Das Baby boxt sich durch, was die Mutter als Kribbeln oder auch schon als Tritte empfindet.

Es wird Zeit für Umstandsmode. Die Hosen kneifen und die Pullover werden zu eng. Wichtig: auf richtiges Schuhwerk achten, das beugt Rückenproblemen vor. Frische Luft und Bewegung sind nun sehr wichtig.

 

21. - 22. Woche

Die Kontaktaufnahme beginnt. Das Baby tritt wenn man die Hände auf den Bauch legt. Es erkennt die vertraute Stimme der Mutter. Es kugelt und spielt mit der Nabelschnur. Seinen Durst löscht es mit Fruchtwasser. Das Kind reagiert nun auf Musik und Geräusche.

23. - 24. Woche

Langsam wird es Zeit für einen Geburtsvorbereitungskurs. Hier erlernt man die Atemtechniken und wie man den Beckenboden festigt. Von Wassergymnastik bis Schwangerenyoga ist alles möglich.

Am Ende des 6. Monats wiegt das Kind bereits ein halbes Kilogramm und misst etwa 28 cm. Die schützende Käseschmiere legt sich über die Haut des Babys.

 

25. - 26. Woche

Nun reagiert das Baby auch auf Licht, streckt man den Bauch zur Sonne, wird es lostoben. Es trinkt eifrig Fruchtwasser und fühlt sich wohl.

Langsam macht sich Kurzatmigkeit und Rückenschmerzen breit. Dagegen hilft schwimmen. Kurse hierzu werden bei der Krankenkasse angeboten.

 

27. - 28. Woche

Selbst bei einer Frühgeburt wäre das Baby mit ca. 34 cm Größe und 1 kg Gewicht überlebensfähig. Dank der heutigen Medizin schaffen es die meisten Babys, ohne Folgeschäden zu überleben.

Das Baby öffnet nun seine Augen und sieht durch das Licht was durch den Bauch dringt, alles in Rosa. Mittlerweile bildet die Brust die Kolostralmilch, die manchmal schon aus die Brustwarzen austritt.

 

29. - 30. Woche

Das Erinnerungsvermögen entwickelt sich und das Baby kann vernetzt denken. Es kann verschiedene Stimmen auseinander halten. Jetzt sollte man soviel wie möglich mit dem Kind reden.

Das Kind entwickelt seinen eigenen Schlafrhythmus, der nicht immer der der Mutter entsprechen muss.

Am Arbeitsplatz sollte man nun einen Gang zurückschalten. Kein langes Stehen oder schweres Heben. Der Arzt stellt gerne eine Bescheinigung aus, die über die Tätigkeiten informiert, die man nun noch ausführen darf.

 

31. - 32. Woche

Gewicht und Größe des Babys liegt nun etwa bei 40 cm und 1500 Gramm, was man auch am Umfang der Mutter sehen kann.
Auf keinen Fall Diäten machen, das schadet dem Kind mehr als es bringt.

Der Bauch drückt nun auf Organe und auf die Blase, vermehrte Toilettengänge sind die Folge.
Der Geschmackssinn des Babys entwickelt sich in den folgenden Tagen.

Gegen Sodbrennen hilft ein Glas Milch, Leinsamen lindert Verstopfungen und Magnesium hilft bei Kribbeln in den Beinen.

 

33. - 34. Woche

Das Baby begibt sich in die Startposition. 2 Kilo schwer und 40 cm groß, dreht es sich im Bauch und nimmt die Geburtsstellung ein. Das macht sich durch Senkwehen bemerkbar.

Der Klinikkoffer sollte nun gepackt werden. Nicht vergessen: Personalausweis, Mutterpass, Familienstammbuch oder Geburtsurkunde und Überweisungsschein des Arztes.

Es beginnt der Mutterschutz, in dem die Frau nicht mehr arbeiten muss, jedoch weiter arbeiten gehen darf, wenn sie das möchte (siehe MuSchG § 3, 2).

So allmählich wird es Zeit, dem Baby einen Namen zu geben.

Auch die letzten Einkäufe wie Kinderwagen, Wäsche, Pflegeutensilien usw. sollte man erledigen.

 

35. - 36. Woche

Das Kind hat kaum noch Platz im Mutterleib, es wird ruhiger. Die Kindsbewegungen nehmen ab und die Mutter kommt zur Ruhe.

 

37. - 38. Woche

Der Bauch senkt sich nach unten, das Becken weitet sich. Die Plazenta produziert eifrig Hormone und Abwehrstoffe, die das Kind später gegen Krankheiten schützen und sein Immunsystem stärken.
Der Arzt beobachtet jetzt die Herztöne besonders und am Wehenschreiber kann man sehen, ob sich Wehen einstellen.

Man sollte sich bereits für eine Entbindungsklinik entschieden haben und sich um den Transport kümmern.

 

39. - 40. Woche

Das Baby hat etwa 3,5 Kilo und 50 cm und wartet darauf, geboren zu werden. Auf jeden Fall Ruhe bewahren wenn die Wehen einsetzen.

Erste Anzeichen sind: Unwohlsein, Müdigkeit und ein leichtes Ziehen im Rücken oberhalb der Nieren oder im unteren Bauch.

Kommen die Wehen in Abständen von 5 - 10 Minuten, wird es Zeit in die Klinik zu fahren.