Kleinersonnenschein

Kinderwunsch, Familie - und vieles mehr...


Tip: Du kannst die Registrierung umgehen und dich mit deinem Google-Konto Anmelden, dazu gibst du dein Google Benutzername OHNE @gmail.com und dein Google Passwort in das Login Formular ein.

Du möchtest den KleinenSonnenschein unterstützen?

Aktuell sind 52 Gäste und 5 Mitglieder online

Bewertungen zum kleinersonnenschein

Sicherheit durch Verschlüsselte übertragung deiner persönlichen Daten. Sicherheit durch Verschlüsselte übertragung deiner persönlichen Daten.

Ungewollte Kinderlosigkeit – ein Überblick

 

 

Zahlen und Fakten

 

Laut Studien bekannter Fertilitätskliniken liegen die Ursachen des unerfüllten Kinderwunsches zu 40 % bei der Frau. Die Zahl der Männer mit Fruchtbarkeitsproblemen liegt etwa auch bei 40 %. Bei 15 % der Paare sind Probleme bei beiden Partnern zu finden und bei 5 % der Paare sind keine Störungen diagnostizierbar.

 

Um euch die Ursachen, Symptome und Diagnosemöglichkeiten, sowie mögliche Therapien näher zu bringen und vielleicht viele Fragen schon zu beantworten, hier eine Übersicht.

 

Eine Übersicht der Ursachen bei der Frau

 

Hauptsächliche werden die Ursachen bei der Frau in zwei große Bereiche eingeteilt. Der erste Bereich beschreibt hormonelle Störungen, die sehr häufig Ursache der ungewollten Kinderlosigkeit sind, der zweite Bereich beschreibt anatomische Störungen, die ebenfalls nicht selten Ursache des langen Wartens auf das ersehnte Wunschkind sind.

 

 a) Hormonelle Ursachen

 

Erhöhter Prolaktinspiegel im Blut

Überproduktion männlicher Hormone in der Nebennierenrinde oder im Eierstock

Funktionsstörungen der Hirnanhangsdrüse oder im Zwischenhirn

Erhöhte Steuerhormonspiegel aufgrund gestörter Eierstockfunktion

 

 b) Anatomische Ursachen

 

Scheide

Gebärmutter

Eileiter

Kleines Becken (z.B. Endometriose)

 

Übersicht Hormonelle Störungen

 

 

 

Krankheitsbild: Sekundäre Amennorrhoe

 

Ursache:

 

Die Störung, die mit fehlendem Eisprung und ausbleibender Menstruation einhergeht ,wird durch eine Störung im Zwischenhirn verursacht. Dies ist eine der häufigsten hormonellen Störungen bei der Frau.
Die genaue Urasche ist nicht richtig geklärt, es steht jedoch feste, dass das Zwischenhirn das übergeordnete Steuerhormon GnHR nicht richtig ausschüttet. Dadurch fehlt ein Signal an die Hirnanhangdrüse, diese schüttet in Folge die für die Eizellenreifung wichtigen Hormone FSH und LH nicht aus. Die Eibläschen wachsen nicht oder nur unzureichend heran. Es kommt zu keinem Eisprung und in Folge ist eine Schwangerschaft zumindest theoretisch gesehen unmöglich, denn ohne Eisprung keine Befruchtung.

 

 

 

Risikofaktoren:

 

Sehr niedriges Körpergewicht

Leistungssport

Schichtdienst und häufige Fernreisen

Starker Stress und Leidensdruck

 

 

Symptome:

 

Ausbleibende Perioden und unregelmäßige Zyklen

Monophasischer Verlauf der Temperaturkurve

 

 

Diagnosemöglichkeiten:

 

Beobachten des Zyklus mittels Temperaturkurve

Hormoncheck durch Blutabnahmen an bestimmten Zyklustagen

Zyklusmonitoring

 

 

Therapiemöglichkeiten:

 

Wenn möglich Ausschalten der Risikofaktoren

Hormontherapie

 

 

 

 

Krankheitsbild: Erhöhter Prolaktinspiegel

 

 Ursache:

 

Erhöhte Prolaktinwerte im Blut verringern die Ausschüttung des übergeordneten Steuerhormones GnHR und beeinflussen so die Eizellenreifung.

 

Risikofaktoren:

 

Stress lässt den Prolaktinwert in die Höhe schnellen

Medikamente

Starke Temperaturschwankungen

Mikroadenome (gutartiger Tumor an der Hirnanhangsdrüse) sehr selten

 

 

Symptome:

 

Zyklusstörungen

Evt. Milchbildung in den Brüsten

 

 

Diagnosemöglichkeiten:

 

Hormoncheck durch Blutabnahmen

Führen einer Temperaturkurve

Evt. Computertomographie des Gehirns

 

 

Therapie:

 

Stressabbau

Hormontherapie

 

 

 

 

Krankheitsbild: Erhöhter Steuerhormonspiegel

 

Ursache:

 

Wenn die Anlage eines Eierstockes fehlerhaft ist spricht man von sog. Gonadendysgenisien.
Kommt es zu einer stärkeren Ausschüttung der beiden Steuerhormone FSH und LH, spricht man von Hypergonadotroper Ovarialinsuffiziens.

 

 

Symptome:

 

Unregelmäßige Zyklen

Periode kann ganz ausbleiben

Manchmal treten Hitzewallungen und Schweißausbrüche auf

 

 

Diagnose:

 

Hormoncheck durch Blutabnahmen

Ultraschall

Laparaskopie (Bauchspiegelung)

 

 

Therapie:

 

Behandlung der Ursache. Allerdings können nicht vorhandene Eizellen im fehlerhaften Eierstock nicht ersetzt werden.

 

 

 

 

Krankheitsbild: Überproduktion männlicher Hormone (hyperandrogenämische Ovarialinsuffiziens)

 

Ursache:

 

Die Ursache für eine Überproduktion der männlichen Hormone kann ein fehlerhaft funktionierender Eierstock sein, aber auch einer gestörten Funktion der Nebennierenrinde zugrunde liegen. Selten sind Testosteron produzierende Tumore die Ursache.

 

 

 Symptome:
 

Vermehrte Talgbildung der Haut

Unreine Haut

Vermehrter Haarwuchs- häufig männliches Haarwuchsmuster

Oft sind die Frauen Übergewichtig

Zyklusstörungen

Manchmal lassen sich nicht unbedingt erhöhte Androgenwerte feststellen, obwohl dies der Fall ist. Deswegen sollte ein Spezialist sich darum kümmern.

 

 

Diagnose:

 

Hormoncheck der männlichen Hormone. Diese sind erhöht ,wenn der Testosteronspiegel über 0,8 ng/ml liegt.

 

 

Therapie:

 

Hormonbehandlungen

Bei Übergewicht Gewichtsreduktion

 

 

 

 

Krankeitsbild: PCO

 

Das sog. Polzystische Ovarialsyndrom – auch Stein- Leventhal -Syndrom genannt- ist die häufigste hormonelle Störung der Frau mit unerfülltem Kinderwunsch.

 

Ursache:

 

Häufig kann keine klare Ursache erkannt werden, denn die Erkrankung kann viele Gründe haben. Ein Grund kann sein, dass die Eierstöcke oder die Nebennierenrinde zuviel männliche Hormone produzieren. Auch zu viel Fettgewebe kann ein Grund sein, ebenso wie Erkrankungen des Zucker- und Insulinstoffwechsels.

 

 

 

Symptome:

 

Zyklusstörungen (Eisprung und Periode können ausbleiben)

Oft leiden Betroffene an Über- oder Untergewicht

Ein männliches Behaarungsmuster kann ein Hinweis sein

LH und männliche Hormone sind häufig erhöht

Im Ultraschall finden sich viele Eibläschen an beiden Eierstöcken, ohne dass eines zum Sprung kommt

 

 

Diagnose:

 

Temperaturkurven mit monophasischem Verlauf

Ultraschalluntersuchungen

Hormoncheck mittels Blutabnahme

 

 

Therapie:

 

Hormontherapie

Gewichtsreduktion

Wenn kein Kinderwunsch besteht kann die Antibabypille helfen

 

 

 

 

Krankheitsbild: Zu viele männliche Hormone durch Fehlfunktion der Nebennierenrinde

 

Diese Erkrankung ist auch unter dem Namen „Late-onset-AGS“ bekannt

Es handelt sich um eine ausgeprägte Störung bestimmter Enzymsysteme, die zur Bildung des Cortisons in der Nebennierenrinde von Bedeutung sind.

 

 

 

Ursache:

 

Bestimmte Enzyme sind in ihrer Aktivität stark vermindert oder gar nicht vorhanden, was zur Folge hat, dass das lebensnotwendige Kortison nicht ausreichend gebildet werden kann. Der Körper versucht nun diesen Mangel auszugleichen, indem er vermehrt männliche Hormonvorstufen bildet. Diese führen zu einer „Vermännlichung des Körpers".

 

 

 

Symptome:

 

Ist die Störung gering: männliches Behaarungsmuster – Zyklusstörungen ähnlich wie bei PCO

 

 

Diagnose:

 

Hormoncheck ( Testosteron, DHEAS- Wert, 17 alpha Hydroxyprogesteron)

 

 

Therapie:

 

Substitutionstherapie mit Korstison durch den Arzt

 

 

 

Übersicht Anatomische Ursachen

 

 

Krankheitsbild: Probleme im Bereich der Scheide

 

 

Ursachen:

 

Durch angeborene anatomische Veränderungen, wie zum Beispiel zu enger Scheide, kann Sex Schmerzen verursachen oder sogar unmöglich werden.. Auch der sog. Scheidenkrampf, Vaginismus genannt, kann Probleme verursachen.

 

 

 

Symptome:

 

Anatomische Veränderungen sind meistens im Ultraschall sichtbar

Schmerzen beim Verkehr

 

 

Diagnose:

 

Ultraschalluntersuchung

 

 

Therapie:

 

Operation durch ein Spezialärzteteam

In-Vitro-Fertilisation

 

 
 

Krankheitsbild: Probleme im Gebärmutterkanal

 

Ein Problem von Kinderwunschpaaren kann ein schlechter Gebärmutterhalsschleim im Gebärmutterhals sein. Während der fruchtbaren Zeit verändert dieser sich und lässt so Spermien durch und tötet sie nicht direkt ab. Manchmal wird wenig oder sogar gar kein Zervixschleim produziert.

 

 

 

Ursache:

 

Operationen, am Gebärmutterhalskanal , bei denen Zervixschleim produzierende Zellen, entnommen oder zerstört worden sind. Auch chronische Entzündungen, in diesem Bereich, beispielsweise durch Clamydien (Pilzsporen) verursacht, können die Qualität und Quantität des Schleimes beeinflussen.

 

 

Symptome:

 

Zu wenig oder gar kein Zervixschleim

Schlechte Schleimqualität trotz erfolgter Ovulation

Schlechter Post-Koital-Test

Immer wieder kehrende Entzündungen im Scheidenbereich

 

 

Diagnose:

 

Beobachtung des Zervixschleims während des gesamten Zyklus

Post-Koitaltest

 

 

Therapie:

 

Bekämpfung von Clamydien

Verloren gegangene Schleimproduzierende Zellen können nicht ersetzt werden

 

 

 

Krankheitsbild: Endometriose

 

 

 

Hier siedeln sich Schleimhautzellen außerhalb der Gebärmutter an. Wissenschaftler haben heraus gefunden, dass leichte Endometriosen nicht unbedingt negative Auswirkungen auf den Kinderwunsch haben. Sind allerdings tiefer liegende Gewebsschichten betroffen, kann dies eine starke Auswirkung auf den Kinderwunsch haben

 

 

Symptome:

 

Intensive Schmerzen vor, während oder direkt nach der Periode

Sehr starke Periodenblutungen

 

 

Diagnose:

 

Schmerzbeobachtung

Ultraschall

 

 

Therapie:

 

Die Therapie der Endometriose besteht aus drei aufeinander folgenden Schritten:

  • Bei einer Op werden bereits entstandene Endometrioseherde entfernt
  • Danach wird das erneute Wachstum dieser Herde medikamentös gestoppt

 

Allerdings gibt es ein Problem:
Endometrioseherde benötigen das Hormon Östrogen um wachsen zu können. Nun wäre die logische Schlussfolgerung die Östrogene zu bekämpfen. Das Problem ist, dass der Körper für eine gesunde Schwangerschaft ebenfalls Östrogen benötigt. Deswegen ist es wichtig einen Kompromiss zu finden. Wenn ein Kinderwunsch besteht wird die Therapie meist wie folgt gehandhabt:

  • Das Hormon GnHR wird überdosiert- dies erschöpft die Hirnanhangsdrüse
  • Diese schüttet nun kaum mehr eierstockstimulierende Hormone aus
  • So produzieren die Eierstöcke fast keine Östrogene mehr
  • Dieser Zustand gleicht den Wechseljahren einer Frau
  • Die Endometriose trocknet aus, da sie kein Östrogen mehr hat
  • Nach der Akutbehandlung können Verfahren wie GIFT und IVF erfolgreich eingesetzt werden

Anbei einige wichtige Nebenwirkungen der Endometriosetherapie mit Danazol oder GnRH-Analoga:

  • Wechseljahrestypische Beschwerden wie Hitzewallungen und Depressionen
  • Vermehrung der Körperbehaarung
  • Evt. Gewichtszunahme
  • Akne

 

 

 

 

Krankheitsbild: Probleme im Bereich der Gebärmutter

 

 

Ursache:

 

Durch eine fehlerhafte Ausschabung, beispielsweise nach einer Fehlgeburt oder anderen Operationen direkt in der Gebärmutter, kann es zu Verformungen und Verletzungen kommen, die es dem Spermium unmöglich machen seinen Zielort zu erreichen.

 

 

 

Symptome:

 

Evtl.Schmerzen

 

 

Diagnose:

 

Ultraschall

Laparaskopie (Bauchspiegelung)

 

 

Therapie:

 

Auslöser vermeiden

Bereits vorhandene Verformungen und Verletzungen lasen sich schwer, meist kaum beheben

 

 

 

 

Krankheitsbild : Störungen im Eileiter (einer der häufigsten Gründe des unerfüllten Kinderwunsches bei Frauen)

 

 

 

Ursache:

 

Die Bakterielle Infektionen an den Eileitern, die unbehandelt zu anatomischen Veränderungen, wie Vernarbungen führen können. Um sich zu schützen werden körpereigenen Abwehrmechanismen entwickelt, die zu einer völligen Undurchlässigkeit der Eileiter führen können, da sie den Weg zur Bauchhöhle verschließen wollen. Die Folge ist, dass bei undurchlässigen Eileitern kein Kontakt zwischen Spermium und Eizelle statt finden kann und so kommt es zu keiner Schwangerschaft, trotz Verkehrs in der fruchtbaren Zeit.

 

 

 

Diagnose:

 

Meist durch eine Laparaskopie ( Bauchspiegelung). Hier werden die Eileiter auf ihre Durchgängigkeit geprüft und können bei einem Verschluss geöffnet werden.

 

 

Therapie:

 

Siehe Diagnose

 

 

 

 

Krankheitsbild : Infektionen im Genitalbereich

 

 

 

Ursache:

 

Die häufigsten Erreger von Infektionen im Genitalbereich der Frau sind die Clamydien. Auch Keime aus dem scheidennahen Afterbereich, sog. Kolibakterien können Erreger sein. Übertragen werden Clamydien beim Geschlechtsverkehr. Ist die Immunabwehr geschwächt, haben diese Biester leichtes Spiel und eine Infektion nimmt ihren Lauf.

 

 

 

Risikofaktoren:

 

Schlechte Intimhygiene

Falsches Waschen und Wischen ( von hinten nach vorne)

Schwache Immunabwehr

Wechselnde Geschlechtspartner

 

 

Symptome:

 

Am Anfang keine Symptome

Dann brennen, jucken im Bereich der Scheide, des Dammes und des Afters

Rötungen können auftreten

Übelreichender Ausfluss

 

 

Diagnose:

 

Abstrich beim Frauenarzt, Begutachtung unter dem Mikroskop

 

 

Therapie:

 

Medikamente gegen die Erreger ( Clotrimazol, etc.)

Erst wenn der Abstrich okay ist, ist die Infektion ausgeheilt

Auch wenn Infektionen im Scheidenbereich häufig als Lapalie herab getan werden, muss man klar stellen, dass die Infektion in die Bauchhöhle aufsteigen kann und dort zu Verwachsungen und Verklebungen führen kann. Diese können einen Kinderwunsch im schlimmsten Falle unmöglich machen.

 

Also: Erst wenn ein zweiter Kontrollabstrich bei Frauenarzt negativ ausfällt, ist die Infektion verschwunden und wirksam bekämpft worden und arbeitet nicht still weiter.

 

  

Eine Übersicht der Ursachen beim Mann

 

 

Die Ursachen der Ungewollten Kinderlosigkeit können ihren Grund auch bei Mann haben. Häufig sind die Spermien zu wenig, zu langsam oder sogar leblos. Aber auch Erkrankungen am Hoden sind häufige Ursachen, warum es mit dem Wunschbaby nicht so richtig klappen will.

 

Hier eine kurze Übersicht der wichtigsten Krankheitsbilder des Mannes bezogen auf den unerfüllten Kinderwunsch.

  • Schlechtes Spermiogramm
  • Lageanomalien der Hoden
  • Verletzungen der Hoden
  • Hodenverdrehung
  • Hodenentzündungen
  • Entzündungen der Geschlechtsdrüsen (Prostata, Samenblasen ,Nebenhoden)
  • Krampfadern im Hoden
  • Schlechter physischer oder psychischer Zustand

 

 

Krankheitsbild: Verletzungen der Hoden

 

 

 

Ursachen:

 

Schwere Schläge gegen den Hodensack, vor allem beim Sport. Allerdings bedeutet nicht jeder Treffer gegen den Hoden gleich Unfruchtbarkeit. Bei sehr schweren Fällen oder wenn diese Verletzungen häufiger vorkommen, sollte man einen Urologen aufsuchen.

 

 

 

Symptome:

 

Schwellungen und Schmerzen am Hoden

Im schlimmsten Falle Kreislaufkollaps

 

 

Diagnose:

 

Durch einen Urologen anhand der Symptome

 

 

Therapie:

 

Kühlen

Heparinhaltige und kühlende Salben anwenden

 

 
 

Krankheitsbild: Hodenverdrehung

 

 

 

Ursache:

 

Bei sehr beweglichen Hoden, in einem weiten Hodensack dreht sich der Hoden um sich selbst und stoppt so Blutzufuhr und Blutabfluss.

 

 

 

Symptome:

 

Der Hoden schwillt plötzlich und sehr schmerzhaft an

 

 

Diagnose:

 

Dieses Krankheitsbild ist ein andrologischer Notfall! Ab zum Andrologen oder Urologen oder ins nächste Krankenhaus!!!!

 

 

Therapie:

 

Der Hoden muss innerhalb von 4 Stunden wieder zurückgedreht werden, da sonst Hodengewebe nach und nach abstirbt.

 

 

Krankheitsbild: Hodenentzündung

 

 

Ursachen:

 

Hodenentzündungen gehen häufig, aber nicht zwangsläufig, auf die Krankheit Mumps zurück. Nach durchgemachter Pubertät entzünden sich bei jedem vierten, ehemals an Mumps erkrankten Mann die Hoden. Die Gewebszerstörung ist dabei unterschiedlich stark ausgeprägt.

 Die Entzündung kann aber auch von anderen Viren verursacht werden.
 

 

 Symptome:
 

Die Entzündung wird häufig kaum bemerkt

 

 

Diagnose:

 

Durch den Andrologen oder Urologen

 

 

Therapie:

 

Bisher keine

 

 

Krankheitsbild: Entzündungen der Geschlechtsdrüsen

 

 

 

Ursache:

 

Hier ist die Ursache ein bakterieller Befall von Prostata, Samenblase oder Nebenhoden

 

 

Symptome:
 

Die Entzündung selbst verläuft unbemerkt, aber die Folgen der Entzündung können zur Unfruchtbarkeit führen.

 

 

Diagnose:

 

Durch Urologen oder Andrologen

 

 

Therapie:

 

Antibiotikagabe vom Arzt

 

 

Krankheitsbild: Krampfader im Hoden

 

 

 

Ursache:

 

Bei 16-18 % der Männer mit unerfülltem Kinderwunsch findet sich eine Krampfader im Hoden. Eine solche Krampfader tritt vorwiegend links auf. Der schlechte Blutrückfluss, verursacht durch die geschädigte Krampfadervene, führt zu einer Mangelversorgung des Hodengewebes und so zu einer schweren Schädigung.

 

 

Symptome:
 

Evt. Schwellungen am Hoden

Leichtes Schweregefühl

Selten leichte Schmerzen

 

 

Diagnose:

 

Durch den Andrologen /Urologen

 

 

Therapie:

 

Bei Beschwerden kann die Krampfader verödet werden

 

 

 

 

Krankheitsbild: Lageanomalien des Hodens

 

 

Ursachen:

 

Bei etwa zwei bis drei von hundert Neugeborenen tritt ein Hodenhochstand auf. Es kann sein, dass die Hoden den Weg vom Bauchraum in den Hodensack nicht geschafft haben, oder aber in der Leiste stecken geblieben sind. Das bezeichnet man erst mal als versteckten Hoden.

 
  • Dieses Krankheitsbild wird in verschiedene Schweregrade eingeteilt:
  • Hinter dem Leistenkanal (nicht tastbar) = Kryptochysmus
  • Fixiert im Leistenkanal = Leistenhoden
  • Weitgehend fixiert im Leistenkanal = Gleithoden

 

 

Symptome:

 

Der Hodensack ist meist auffällig klein

 

 

Diagnose:

 

Kinderarzt /Urologe

 

 

Therapie:

 

Behandlung im Kindesalter bis zum zweiten Lebensjahr. Erst mit Hormonen, wenn das nichts hilft, wird der Hoden operativ an seinen Platz gebracht.

Nach dem zweiten Lebensjahr und im Erwachsenenalter kann diese Störung nicht mehr akkurat behoben werden.

 

 

 

 

Krankheitsbild: Schlechtes Spermiogramm

 

 

 

Ursache:

 

Von vielen Umwelteinflüssen, wissen die Ärzte heute, wirken sich einige negativ auf die Spermienbildung und deren Gesundheit aus.
 

Hier die Wichtigsten :

  • Kontakt mit Blei und Quecksilber, bestimmte Pestizide und Insektizide
  • Rauchen
  • Medikamente ( Krebsmittel, Entwässerungsmittel, Antibiotika, Medikamente gegen Epilepsie)
  • Elektromagnetische Strahlen, bei erheblicher Überschreitung des Grenzwertes
  • Zu viel Wärme ( zu häufige Saunagänge/enge Hosen/stauende Wäsche)
  • Stress (physisch und psychisch)