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Mumps


im Volksmund auch als Ziegenpeter bekannt, ist eine hoch infektiöse Erkrankung, welche nur beim Menschen vorkommt.

Die Inkubationszeit beträgt in etwa 12 bis 25 Tage. Ansteckungsgefahr besteht ca. 2 Tage vor Beginn der Drüsenschwel- lung bis 9 Tage danach.

Wer diese Krankheit hatte, ist lebenslang immun gegen die Paramyxoviren, die die Krankheit auslösen.

 

Es besteht Mitteilungspflicht für Leiter von Gemeinschaftseinrichtungen sowie auf der Basis von länderspezifischen Meldeverordnungen in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Eine generelle Meldepflicht gibt es jedoch für Mumps nicht. 

 

Symptome:

Erste Anzeichen bei Mumps ist ein Anschwellen der Speicheldrüsen, welche eine „dicke Backe“ verursachen. Die Schwel-lungen sind mit starken Schmerzen verbunden. Diese führen zu Problemen beim Kauen, Schlucken und bei Kopfbewegun- gen. Nach einigen Tagen beginnt auch die andere Seite anzuschwellen und es setzt häufig sehr hohes Fieber ein.

Außerdem kann die Bauchspeicheldrüse betroffen sein, was sich durch Bauchschmerzen, Essstörungen, Erbrechen und Appetitlosigkeit bemerkbar macht. Bitte unbedingt auf den Stuhlgang des Kindes achten. Durch den Befall der Bauchspei- cheldrüse kann das Kind nicht mehr so gut Fett verdauen, der Stuhl wird dann wie Butter.

Achtung: Bei ca. 4 bis 6 Prozent der erkrankten Kinder entwickelt sich schon früh eine Hirnhautentzündung (Meningitis).

Bitte vor allem auf Kopfschmerzen und Nackensteife beim Kind achten, diese Symptome machen sich schon oft vor Beginn der anderen Symptome bemerkbar. In Einzelfällen treten sie auch isoliert auf.

Eine Mumpserkrankung kann auch im Erwachsenenalter schwere Folgen haben, wie zum Beispiel Unfruchtbarkeit. Bei Jungen kann es zu schmerzhaften und entzündeten Hodenschwellungen (Mumpsorchitis) kommen und bei Mädchen zu Eierstockentzündungen.

 

Therapie:

Es gibt leider noch keine Therapie bei Mumps.

Bei starken Schmerzen werden Schmerzmittel verabreicht. Wichtig ist die Einhaltung strenger Bettruhe.  Während der Erkrankung muss das Kind viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

In Fällen einer Orchitis (Hodenentzündung) oder Meningitis kann aber eine Behandlung mit Kortikosteroiden (Cortison) sinnvoll sein.

 

Vorsorge:

Kinder sollten schon früh gegen Mumps geimpft werden. Hier empfiehlt sich eine Kombi-Impfung gegen Masern, Röteln und Mumps, kurz MMR. Die erste MMR kann im Alter von 12 Monaten erfolgen.