Kleinersonnenschein

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Möglichkeiten der Verhütung nach der Schwangerschaft

 

Verhütungsstäbchen

Das Verhütungsstäbchen (Implanon ®) ist eine relativ neue Methode der Verhütung. Das vier Zentimeter lange und zwei Millimeter dünne Stäbchen setzt der Frauenarzt an der Innenseite des Oberarms unter die Haut ein. Es besteht aus wei- chem Kunststoff, der mit einem Depot aus Gelbkörperhormon (Etonogestrel) gefüllt ist. Täglich wird eine bestimmte Menge des Hormons freigesetzt. Der Verhütungsschutz beträgt 3 Jahre.

Das Stäbchen gehört neben der Pille zu den sichersten Verhütungsmethoden und wirkt ab Zeitpunkt der Implantation.

 

Nebenwirkungen:

Acht von zehn Frauen berichten über schwächere und seltenere Blutungen.

Zwei von zehn Frauen müssen mit verstärkten und auch verlängerten Blutungen rechnen.

Es kann auch zum vollständigen Ausbleiben der Blutungen kommen.

Geringe Gewichtszunahme.

 

Für wen ist das Stäbchen geeignet:

Generell ist es für Frauen geeignet, die langfristig keine Schwangerschaft planen.

Für Raucherinnen und Frauen über 35 Jahren (auch bei Thrombosegefahr)

Stillende können sich das Stäbchen noch im Wochenbett legen lassen.

 

Hormonspirale

Die Hormonspirale (Mirena ®) wird in die Gebärmutter eingesetzt und gibt dort kontinuierlich ein Gestagen ab. Die Wirk- dauer der Spirale beträgt 5 Jahre, dann sollte sie entfernt werden.

 

Für wen eignet sich die Spirale:

Die Hormonspirale eignet sich für Frauen, die keine Östrogene vertragen oder sich der täglichen Einnahme der Pille nicht stellen wollen. Die Frau sollte jedoch schon ein Kind zur Welt gebracht haben, bevor sie sich für die Spirale entscheidet.

 

Wie wirkt die Spirale:

Die Spirale, auch Intra-Uterin-System (IUS) genannt, ist ein kleines T-förmiges Kunststoffteil, dessen Inneres mit dem Gestagen Levonorgestrel gefüllt ist. Die Spirale an sich ist schon ein Störfaktor für die Spermien. Sie erschwert ihnen den Weg. Außerdem gibt sie täglich eine geringe Menge des Gestagens in die Gebärmutter ab, was verhindert, dass sich die Gebärmutterschleimhaut vollständig aufbaut. Somit wird auch nur eine geringe Menge Blut als Regelblutung abgestoßen.

 

Vorteile der Spirale:

  • geringe Monatsblutung
  • weniger Menstruationsschmerz
  • große Sicherheit
  • Risiko einer Eileiterschwangerschaft ist deutlich niedriger, als bei Frauen die nicht verhüten.

 

Nebenwirkungen:

  • 6 -7 % Prozent der Frauen stoßen die Spirale aus, häufig in den ersten beiden Anwendungsmonaten
  • es kann zu Verletzungen beim Einsetzen kommen
  • Kopfschmerzen, Spannen in der Brust und Akne
  • Blutungsunregelmäßigkeiten
  • Gewichtzunahme (selten)

 

Pille

Die Pille ist das beliebteste Verhütungsprodukt auf dem Markt.

 

Wirkungsweise:

Östrogen und Gestagen unterdrücken den Eisprung. Das Gestagen verhindert die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut. Außerdem verändert es die Konsistenz des Schleimpfropfs im Muttermund, so dass kaum Spermien in die Gebärmutter gelangen.

 

Für wen ist die Pille geeignet:

Die Pille eignet sich fast für jede Frau, vom Teenageralter bis hin zu Frauen in den Wechseljahren.

 

Die Einnahme:

Die Einnahme erfolgt täglich, möglichst zur selben Uhrzeit.

Begonnen wird mit der Einnahme am ersten Tag der Periode.
Nach 21 Tagen folgt eine Pillenpause in der die Abbruchsblutung einsetzt.

 

Die Vorteile:

  • Sie ist ein guter Schutz vor einer unerwünschten Schwangerschaft
  • Regelmäßige Blutungen

 

Die Nachteile:

  • Gewichtszunahme durch Wassereinlagerung
  • Migräne während der Pillenpause
  • Müdigkeit und Konzentrationsstörungen.
  • nicht für Raucherinnen und Frauen über 35 Jahre geeignet, da einerhöhtes Risiko für Thrombosen, Lungenembolie, Schlaganfall oder Herzinfarkt besteht
  • verliert nach Durchfall oder Erbrechen ihre Wirkung

 

Verhütungspflaster

Das Verhütungspflaster (Evra ®) ist eine gute Alternative zur Pille.

 

Für wen geeignet:

Jede Frau, für die die Pille geeignet ist, kann auch das Pflaster verwenden.

Bei Frauen ab einem Körpergewicht von 90 Kilogramm ist die Anwendung nicht empfohlen.

 

Anwendung:

Das Pflaster wird 21 Tage angewendet und alle sieben Tag getauscht. 3 Pflaster pro Zyklus sind somit erforderlich.
Die letzte Woche im Zyklus dient zur Abbruchblutung, wie bei der Pille.

 

Vorteile:

  • es gibt die Hormone gleichmäßig und konstant ab. Es treten keine "Hormonspitzen" auf und die Verträglichkeit verbessert sich. Die Pilleneinnahme führt dagegen zunächst zu hohen Werten im Blut, die nur langsam absinken.

 

Nachteile:

  • Bei etwa 20 Prozent der Frauen kommt es zu Hautreizungen.
  • Das Pflaster ist relativ groß und damit auch sichtbar. Auch wenn der Farbton an die Haut angepasst ist kann das Pflaster als störend empfunden werden.

 

 

Kondome

Das Kondom ist das 2. beliebteste Verhütungsmittel in Deutschland. Es verringert nicht nur die Möglichkeit einer Schwan- gerschaft, sondern verringert auch die Ansteckungsgefahr von Geschlechtskrankheiten, wie z. B. Aids.

Das Kondom passt in jede Handtasche und ist ständig griffbereit.

 

Nebenwirkungen:

  • Einige Befeuchtungsmittel in Kondomen enthalten samenabtötende Substanzen, die den Schutz erhöhen sollen. Sie können die Haut des Penis reizen.
  • Selten treten Latex-Allergien oder -Unverträglichkeiten auf. Polyurethan-Kondome sind eine Alternative, es gibt sie in jeder Apotheke.